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Gebundene Vorsorge 3a - Was bieten die Banken an? - Vorsorgekonto

Säule 3a Vorsorgekonto

Das Vorsorgekonto ermöglicht steuerbegünstigtes Sparen innerhalb der Säule 3a. Es wird zu einem Zins geführt, der höher ist als die Verzinsung eines normalen Sparkontos. Die Banken reden plakativ vom sogenannten Vorzugszins. Eines ist jedoch sehr wichtig. Je höher der Zins ist, desto höher fällt das Gesamtkapital im Alter aus.

Dies ist das Resultat des sogenannten Zinseszinseffekts. Wenn immer möglich, macht es bei einem Vorsorgekonto besonders Sinn am Anfang des Jahres einzuzahlen, um so die Zinsen für das gesamte Jahr zu erhalten.

Der proklamierte Vorzugszins der Bank ist variabel und kann jederzeit nach oben oder unten angepasst werden. Die eigene Zinssituation sollte deshalb alle 1-2 Jahre neu beurteilt werden.

Folgendes gilt bei der Auswahl eines guten Anbieters zu berücksichtigen:

Zinssatz: Möglichst hoch. Siehe Renditevergleich

Gebühren: keine

Kontoeröffnung und Saldierung: kostenlos

Kontoauszüge und Steuerbescheinigung: kostenlos

Kündigungsfrist für Übertragung: keine

Vorteile eines Vorsorgekontos

  • Kein Verlustrisiko (im Rahmen des gesetzlichen Einlegerschutzes)
  • Zins ist im Voraus bekannt
  • Die Höhe der Einzahlungen können, im Rahmen des Maximalbetrags, frei bestimmt werden. Es gibt keine Einzahlungsverpflichtung
  • Das Vorsorgekonto kann jederzeit zu einer anderen Bank transferiert werden
  • Das einbezahlte Geld wird vollständig gutgeschrieben und nicht teilweise für Versicherungsprämien genutzt

Nachteile eines Vorsorgekonto

  • Begrenzte Renditechancen im Rahmen des Vorzugszins
  • Vorzugszins wird von der Bank bestimmt
  • Es besteht kein Versicherungsschutz (Tod oder Erwerbsunfähigkeit), falls dieser notwendig ist

Fazit

Das Vorsorgekonto ist die Variante mit dem geringsten Risiko. Es sollte bei einem kurzen Anlagehorizont (z.B. kurz vor der Pensionierung oder kurz vor Erwerb von Wohneigentum) unbedingt der Wertschriftenvorsorge vorgezogen werden.